Beikost einführen
- Mariya Zhovnovska
- 20. Jan. 2021
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 24. Jan. 2021
Wann sollte man mit Beikostmahlzeit beginnen?

Viele Mütter sind aufgeregt und warten schon darauf, ihren Babys „normales“ Essen zu geben. Wichtig ist es, nicht zu früh, aber auch nicht zu spät damit anzufangen. Ab wann genau ist es günstig, das Baby zu füttern?
Grundsätzlich soll man mit Beikost nicht vor dem Beginn des fünften Lebensmonats des Baby anfangen. Man darf also das Babyungefähr ab der17. Lebenswoche zufüttern, aber das heißt noch nicht, dass man es tun muss.
Jedes Baby ist anders. Manche Kinder fangen früher an zu essen und andere später. Wie weiß man, dass es schon Zeit dafür ist? Es ist wichtig, dein Baby zu beobachten. Sobald es auf den Tisch guckt und sich interessiert für das Essen der Großen ist es soweit. Mein Sohn hat mit sechs Monaten angefangen zu essen, und meine Tochter sofort nach dem Ende des vierten Monats.
Man soll zunächst mit einer Zutat anfangen: Obst oder Gemüse. Ich habe mit Kartoffeln angefangen: Kartoffelpüree mit etwas Rapsöl. Zuerst ein paar Löffel, dann jeden Tag etwas mehr und so die ganze Woche lang. In der zweiten Woche kann man eine weitere Zutat hinzufügen, zum Beispiel Möhren. Nach der Beikost ist es wichtig, dem Kind etwas abgekochtes Wasser zu trinken zu geben.
Man sollte geduldig bleiben, da die Kleinen erst lernen mit dem Löffel zu essen. Es kann vorkommen, dass sie das Essen ausspucken oder mit der Zunge rausschieben. Das ist normal. Beikost soll nicht gewürzt werden: kein Salz oder Zucker mindestens bis zum 1. Lebensjahr. Wenn das Baby noch nicht essen will, ist das auch nicht schlimm. Man soll aber auch mit der Beikost nicht zu lange warten und spätestens im 6. -7. Lebensmonat anfangen.
Für die ersten zwei Monate der Beikosteinführung sind folgende Gemüse- und Obstarten geeignet: Kartoffel, Möhre, Pastinake, Zucchini, Kürbis, Banane, Apfel, Birne.
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